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Paper · 2021

Eco.Green.System

Innenperspektive: Eine Person steht in einer Halle mit zwei Stützen vor der Fassade aus Glasrohren mit Mikroalgen, das Licht fällt durch das grüne Rohrmuster
Innenperspektive
Art
Paper
Veranstaltung
Future Sustainability
Semester
Sommersemester 2021
Hochschule
RWTH Aachen
Lehr- und Forschungsgebiet
Bauplanung und Baurealisierung
Themen
Kybernetisches Prinzip, biodigitale Architektur, modulares Fassadensystem

Ein modulares Fassadensystem mit Mikroalgen in Glasrohren: Es bindet CO₂ aus der Stadtluft, gibt Sauerstoff nach außen und ins Gebäude ab und liefert Biomasse für Kraftstoff, Biokunststoff und Nahrung.

Städte verbrauchen rund 80 Prozent der weltweiten Energie und verursachen über 70 Prozent der CO₂-Emissionen, und sie wachsen weiter. Das Paper zeigt eine Möglichkeit, diese Emissionen in der Stadt selbst zu verarbeiten, nämlich über die Fassaden der Gebäude.

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Zwei Ideen tragen den Entwurf. Das kybernetische Prinzip versteht Architektur als reaktionsfähige Maschine, die sich über Feedback immer wieder anpasst und verbessert. Die biodigitale Architektur, theoretisch bei Alberto T. Estévez und praktisch in den Projekten des ecoLogicStudio in London, verbindet Mikrobiologie und Entwurf, sodass Menschen und Mikroorganismen in der Stadt nebeneinander existieren.

Im Zentrum stehen Mikroalgen in schlangenförmig geführten Glasrohren, sechs je Modul. Sie nehmen CO₂ aus der Luft auf und bilden mit Sonnenlicht Sauerstoff und Biomasse. Sensoren überwachen die Fassade und ihre Umgebung, und ein Algorithmus mit KI steuert, was zu- und abgeleitet wird und wie konzentriert die Mikroorganismen in der Flüssigkeit sind.